Tarifvertrag öffentlicher dienst der länder baden-württemberg

Er betonte weiter, dass “das ausgehandelte Ergebnis eine starke Einkommenssteigerung sicherstellt”, was für ihn zeige, dass die politischen Führer “ihre Wertschätzung in geldpolitischer Hinsicht zeigen. Wir erwarten, dass dieses Ergebnis im öffentlichen Dienst schnell umgesetzt wird. Es ist ein tragfähiger Kompromiss.” Der separate Tarifvertrag für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes der Bundesländer ist ein weiterer Schritt zur Dezentralisierung und Differenzierung der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst. Dass jedes Bundesland die spezifischen Arbeitszeitvereinbarungen selbst kündigen kann, dürfte zu mehr Konflikten und Streitigkeiten führen. Der Tarifvertrag gilt für den Zeitraum vom 1. November 2006 bis zum 31. Dezember 2009. Dennoch erlauben Öffnungsklauseln den Bundesländern, bestimmte Vereinbarungen zu einem früheren Zeitpunkt einzeln zu kündigen und neu auszuhandeln. Fruchtbare Verhandlungen zwischen Behörden und Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes, einschließlich der Bildungsgewerkschaften von Education International, haben zu einer Gehaltserhöhung von 8 % für beschäftigte Beschäftigte im öffentlichen Dienst geführt. Mehrere Monate liefen die Verhandlungen parallel zu denen der kommunalen Arbeitgeberverbände der Bundesländer. Nach der gescheiterten Einigung forderte ver.di im Februar 2006 Arbeitskampfmaßnahmen, die zeitgleich mit dem Beginn der Streikaktionen auf kommunaler Ebene (DE0605019I) anstehen.

Das Hauptziel der Gewerkschaft war es, die normale Wochenarbeitszeit von 38,5 Stunden zu verteidigen; Umgekehrt forderte TdL eine Verlängerung der Wochenarbeitszeit auf 42 Stunden. Nach der Verlängerung der Arbeitszeit für Beamte, die nicht unter den Rahmentarifvertrag fallen, haben mehrere Staaten einseitig die Wochenarbeitszeit für neue Beschäftigte auf 40 bis 42 Stunden verlängert. Das Land Hessen hatte bereits 2004 auf die Mitgliedschaft in der TdL verzichtet und mehrere andere Bundesländer kündigten an, dies in Zukunft tun zu wollen. 2005 zog sich TdL vollständig aus dem gemeinsamen Verhandlungstisch von Bund, Ländern und Kommunen zurück und lehnte die Zustimmung zum neuen Allgemeinen Rahmenvertrag (De0503203F) ab.